GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sun, 07 Mar 2021 09:35:13 +0100 Sun, 07 Mar 2021 09:35:13 +0100 TYPO3 EXT:news news-294 Fri, 05 Mar 2021 16:58:59 +0100 Weltfrauentag am 8. März 2021 ab 16.30 Uhr in Darmstadt, Friedenssplatz https://www.gew-darmstadt.de/home/details/294-weltfrauentag-am-8-maerz-2021-ab-1630-uhr-in-darmstadt-friedenssplatz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d4fa8ddbe13a37193d47f4ffb849d1d8 Für die GEW Darmstadt wird sich die GEW-Kollegin Maria Späh mit einem Redebeitrag beteiligen, mit dem verstärkten Blick auf die Situation in den KITAs und die Lage der Erzieher*innen. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und einen eindrucksvollen Denmonstrationszug.

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Aktuelles
news-293 Mon, 01 Mar 2021 18:45:29 +0100 Richtigstellung bzgl. des Durcheinanders bei den Impfterminen für Lehrkräfte https://www.gew-darmstadt.de/home/details/293-richtigstellung-bzgl-des-durcheinanders-bei-den-impfterminen-fuer-lehrkraefte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=32852c451472366b040557a8f9666784 Hierfür ist alleine das HKM verantwortlich! Für die unterschiedlichen Darstellungen, wie mit bereits an anderer Stelle ausgemachten Impfterminen umgegangen werden soll, sind nicht die GEW oder die Gesamtpersonalräte verantwortlich, sonder allein das HKM, welches sich offensichtlich nicht richtig abspricht. Heute ging an die Schulleitungen in vielen Schulamtsbezirken eine Mail der Amtsleitung ähnlichen Inhalts.

Hier die Mail aus DADI: ".....

Aus gegebenem Anlass leite ich Ihnen im Auftrag von Herrn Amtsleiter von Kymmel folgende ergänze Information zur Kenntnisnahme zu:

„Offenbar ist es am Freitag zu einer Fehlinformation gekommen. Ich möchte daher nochmal darauf hinweisen, dass die Aussage im Ministerschreiben:

„Zwar können Sie, wie alle anderen impfberechtigten Personengruppen, unabhängig von diesem Verfahren auch über das Onlineportal bzw. die Hotline des Landes für sich einen Impftermin buchen, parallele Anmeldungen sowohl über Ihre Schule als auch über das Portal oder die Hotline sind jedoch unzulässig. Keinesfalls sollen durch etwaige doppelte Terminierungen Angehörige anderer Gruppen, die ebenfalls einen zeitnahen Impftermin benötigen, benachteiligt werden. Sollten Sie sich bereits über das Impfportal oder die Hotline des Landes registriert haben, sehen Sie daher bitte von einer zusätzlichen Anmeldung über Ihre Schule ab.“

genau so weiterhin Bestand hat. Bitte nehmen Sie keine Anmeldungen über die Schule vor, wenn eine Anmeldung bereits auf anderem Wege erfolgt ist. Wir müssen damit rechnen, dass anderenfalls ein großes Durcheinander entsteht. Auch die Aussage, dass es auf dem Weg über die Schule auf jeden Fall schneller gehe, ist so nicht korrekt. Auch die Impfwilligen der Schulen werden u.U. unterschiedliche Termine erhalten.“

Viele Grüße

Im Auftrag ...."

 

Der GEW ist wichtig, hier  klarzustellen:

Es handelt sich nicht um eine von Personalräten verbreitete Fehlinformation, sondern um eine offensichtlich abweichende Rechtsauffassung des Hauptabteilungsleiters im HKM Herrn Meyer-Scholten gegenüber dem Vorsitzenden des HPRLL, die genau so geäußert wurde. Es sind nicht der GPRLL/die GEW, die falsch informieren, sondern das HKM verursacht ein Durcheinander durch die späte Information über die "exklusive" Gruppenimpfung.

Eine Information aus dem letzten Newsletter ist allerdings in der Tat –erfreulicherweise- zu korrigieren: die Aussage (die wiederum vom Schulträger kam), dass Hausmeister:innen kein Anrecht auf die Impfung hätten, ist nicht korrekt.

Auch Hausmeister:innen können sich also für die Impfung registrieren lassen.

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Aktuelles
news-292 Sat, 27 Feb 2021 10:32:06 +0100 Arbeitszeit der Lehrkräfte in Corona-Zeiten https://www.gew-darmstadt.de/home/details/292-arbeitszeit-der-lehrkraefte-in-corona-zeiten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aafbc2c567f14b7cdb1f1ba085f4311b Aktuelles rund um die Arbeitszeit unter den jeutigen Bedingungen - Mehrarbeit durch zusätzlich zum Präsenzunterricht erteilten Distanzunterricht 
- Info zu Mehrarbeit und Überstunden
- Keine Dokumentation der Arbeitszeit.

Das HKM hat in einem Erlass darauf hingewiesen, dass es möglich ist, durch Distanzunterricht entstehende Mehrarbeit zu bezahlen. Hierzu ist ein schriftlicher Antrag an die Schulleitung nötig, diese Mehrarbeit ebenfalls schriftlich anzuordnen.
Das Ganze ist nichts Neues, aber im Zusammenhang mit den Unterrichtsbedingungen in Corona-Zeiten interessant.
Leider sind die Rahmenbedingungen hier sehr eng gesteckt, wir empfehlen aber, diesen Antrag dennoch zu stellen.
 
Notfalls sollte jede/r darüber nachdenken, diese Mehrarbeit zu verweigern und sich dienstlich anordnen zu lassen...


Denn: Die teilweise auftretenden Überlastungen im Schulalltag müssen nicht hingenommen werden!

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Aktuelles
news-291 Sat, 27 Feb 2021 10:20:28 +0100 Unfallversicherungsschutz bei Sport im Distanzunterricht https://www.gew-darmstadt.de/home/details/291-unfallversicherungsschutz-bei-sport-im-distanzunterricht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d17b35afbd0bc4ae4109e15be8861757 Im Folgenden eine Mail aus dem Kultusministerium zum Thema... Sehr geehrte Leiterinnen und Leiter der SSÄ,

sehr geehrte Schulsportbeauftragte der SSÄ,

in der aktuellen Situation erreichen uns zahlreiche Anfragen bzgl. des Themas „Versicherungsschutz - Schulsport im Distanzunterricht“.

Hiermit übersende ich Ihnen im Auftrag von Frau Lehr den derzeitigen Stand hinsichtlich dieser Thematik. Es handelt sich dabei um eine (juristische) Stellungnahme, die mit der UKH abgestimmt ist.

"...

Unfallversicherungsschutz bei sportpraktischen Übungen im Distanzunterricht

Bei sportpraktischen Übungen im Distanzunterricht besteht Unfallversicherungsschutz unter den nachfolgenden Voraussetzungen; ebenso sind die Haftungsprivilegien nach § 106 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 104 und 105 des Sozialgesetzbuchs Buch 7 (SGB VII) unter folgenden Voraussetzungen anwendbar:

  1. Es werden keine Sportarten mit zusätzlichen Anforderungen im Sinne des § 20 Abs. 1 der Aufsichtsverordnung (AufsVO) ausgeübt und keine Geräte eingesetzt, die vor und während der Benutzung einer sicherheitstechnischen Prüfung und Überwachung bedürften. Zudem dürfen auch keine erhöhten Gesundheitsrisiken bestehen, die nicht sportart- oder hilfsmittelspezifisch sind, sondern situationsspezifisch, weil sie z. B. auf ungünstigen Witterungs- oder Lichtverhältnissen beruhen.
  2. Um die Ersatzfunktion des Distanzunterrichts für einen ganz oder teilweise entfallenden Präsenzunterricht sicherzustellen, muss es sich um Übungen handeln, deren Ausführung die Lehrkraft oder sonstige übungsleitende Person für die gesamte Lerngruppe verbindlich vorgibt (wenngleich möglicherweise nicht völlig einheitlich, sondern mit Differenzierungen aufgrund der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit oder des unterschiedlichen Trainingsstands einzelner Schülerinnen und Schüler) und für die sie einen Zeitrahmen setzt, zumindest im Sinne einer bestimmten Dauer, über die hinweg die Übung auszuführen ist.
  3. Die Lehrkraft oder übungsleitende Person muss den Schülerinnen und Schülern vorab präzise Anweisungen zur Übung und den etwa erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen erteilen, sich vergewissern, dass die Schülerinnen und Schüler diese Vorgaben auch richtig verstehen und umsetzen können und mittels Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler über die Durchführung auch im Nachgang kontrollieren, dass ihre diesbezügliche Einschätzung zutraf, sofern sie dies nicht auf andere Weise feststellen kann.
  4. Damit die Durchführung der Übungen dem organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule zugerechnet werden kann, bedarf es grundsätzlich eines räumlichen und zeitlichen Zusammenhangs, der bei sportpraktischen Übungen im Distanzunterricht nur unter den folgenden Voraussetzungen gelockert sein darf:
  1. Bei Schülerinnen und Schülern bis zur Jahrgangsstufe 8 bedarf es einer kontinuierlichen Beobachtungs- und Korrekturmöglichkeit für die Lehrkraft oder übungsleitende Person, die in der Regel nur hergestellt werden kann, indem ein Videokonferenzsystem benutzt wird, bei dem die Lehrkraft oder übungsleitende Person alle Schülerinnen und Schüler zumindest über den größten Teil der Zeit hinweg im Blick behalten kann, mag die Kontinuität auch punktuell während der Beobachtung einzelner Schülerinnen oder Schüler unterbrochen sein. Die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz eines solchen Videokonferenzsystems sind zu beachten.
  2. Ab der Jahrgangsstufe 9 kann davon abgesehen werden, die kontinuierliche Beobachtungs- und Korrekturmöglichkeit herzustellen, wenn die Lehrkraft oder übungsleitende Person die ihr bekannten Schülerinnen und Schüler als selbstständig und verantwortungsbewusst genug einschätzt, um auch ohne stetige Beobachtung nach den gegebenen Anweisungen zu handeln und die Sicherheitsvorkehrungen zu beachten, und sich anhand der in Nr. 3 erwähnten Rückmeldungen versichert, dass ihre Einschätzung zutraf. In diesem Fall muss die Übung nicht simultan von allen Schülerinnen und Schülern ausgeführt werden, solange der in Nr. 2 angesprochene gemeinsame Zeitrahmen gewahrt bleibt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Referat I.3.1

Hessisches Kultusministerium
Luisenplatz 10
65185 Wiesbaden

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Aktuelles
news-290 Thu, 11 Feb 2021 18:19:04 +0100 Regelungen nach dem 14. Februar https://www.gew-darmstadt.de/home/details/290-regelungen-nach-dem-14-februar/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6334c4f1e807956a0dae3319b1819618 Erste "voraussichtliche" Regelungen in Hessen... Für Freitag, den 12.2.21, sind weitere Details angekündigt. Große Änderungen sind dabei aber nicht zu erwarten. Ein großer Lesespaß:

Anbei die Schreiben des Kultusministers (insgesamt 7 Seiten) und eine umfangreiche Anlage (nur 28 Seiten).

Schau mer mal, was morgen kommt....

Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Aktuelles
news-289 Tue, 02 Feb 2021 08:08:34 +0100 Situation an vielen Grundschulen nicht mehr akzeptabel, HKM reagiert mit Manipulation der Statistik https://www.gew-darmstadt.de/home/details/289-situation-an-vielen-grundschulen-nicht-mehr-akzeptabel-hkm-reagiert-mit-manipulation-der-statistik/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6f84bc7a2aa3317f15572d63f578dec8 - Überlastung der Lehrer*innen durch Doppelbelastung von Präsenz- und Digitalunterricht - Kultusminiisterium "frisiert" seine Statistik und täuscht die Öffentlichkeit Die Situation an manchen Grundschulen aus Sicht der Lehrer*innen  nicht länger zumutbar. Die Doppelbelastung zwischen Präsenzunterricht  am Vormittag und Distanzunterrricht am Nachmittag ist wegen der hohen Schüler*innenzahlen, die die Grundschulen entgegen der Empfehlung des Hess. Kultusministeriums (HKM) besuchen, nicht mehr zu leisten und hat bei vielen Lehrkräften zur völligen Überlastung geführt.

Hinzu kommt die Dreistigkeit des HKM, mit der es die Statistiken so manipuliert, dass deutlich geringer Werte veröffentlicht werden, als es der Wirklichkeit entspricht.

Daher fordert die GEW-Darmstadt:
1. Personelle Verstärkung für die Grundschulen
2. Schluss mit der Irreführung der Öffentlichkeit durch vorsätzliche "Schönrechnerei" durch das HKM


Näheres könnt ihr  der angehängten Presseerklärung der GEW-Darmstadt entnehmen.
Mit solidarischen Grüßen

Klaus Armbruster, Vorsitzender

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Darmstadt

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Aktuelles
news-288 Sat, 23 Jan 2021 12:45:29 +0100 Absage Mitgliederversammlung am 4.2.2021 https://www.gew-darmstadt.de/home/details/288-absage-mitgliederversammlung-am-422021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c3120d75d77a5163d17ae06bbf412604 Liebe Kolleginnen und Kollegen der GEW Darmstadt,

wie ihr euch sicherlich schon denken konntet, müssen wir die oben geplante Mitgliederversammlung absagen.

Wir werden sie hoffentlich im Sommer nachholen können, dann aber sicherlich verbunden mit Neuwahlen zum Kreisvorstand.

Vielleicht bringen ja die Erfahrungen der letzten Monate einige von euch dazu, mal über eine feste oder auch sporadische Mitarbeit/Zuarbeit im KV nachzudenken. Denn dies wird eine der ersten Aufgaben in den nächsten Monaten sein: Wiedereinführung der durch die „Digitalisierung“ vernachlässigten demokratischen Strukturen und Wiederbelebung lebendiger Debatten in Präsenz durch das Abhalten von Versammlungen, Fortbildungen und anderen GEWerkschaftliche Aktivitäten (Wenn auch evtl. noch unter Einhaltung von Hygieneregeln...)

 

Einen Großteil unserer fast 1000 (genau 982 Stand 23.1.2021) Darmstädter Mitglieder haben wir über die Absage bereits über ihre Mailadressen informiert, alle anderen erhalten ein Schreiben mit der Post.

Solltet ihr inzwischen auch eine Mail-Adresse besitzen, teilt uns diese bitte mit, dann wird die Organisation des Kreisverbandes für uns etwas einfacher.

 

Wir wünschen euch für die nächsten Wochen und Monate vor allem Gesundheit und ein stabiles Immunsystem und hoffen, dass wir uns allmählich wieder aktuellen und wichtigen Themen jenseits der Pandemie zuwenden können.

 

Mit GEWerkschaftlichen Grüßen.

Für den Kreisvorstand:

Klaus Armbruster, Christine Just, Andrea Zeiter

 

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Aktuelles
news-287 Sat, 23 Jan 2021 12:29:53 +0100 Regelungen zum Schulbetrieb ab dem 25.1.2021 https://www.gew-darmstadt.de/home/details/287-regelungen-zum-schulbetrieb-ab-dem-2512021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa9da23bc2ccbdc57722758e28324a66 Seit Freitag gibt es vom Kultusministerium konkrete Aussagen zum weiteren Schulbetrieb. (Die drei Schreiben hierzu sind angehängt) Im Einzelnen geht es dabei um: - Jahrgangstufen 1-6 - Jahrgangsstufen 7-13 (außer Abschlussklassen) - Abschlussklassen - Durchführung von Zeugniskonferenzen - Eltern und Schülergespräche zur Notenbegründung - Elternsprechtage oder Beratungsgespräche über den weiteren Bildungsweg - Halbjahreszeugnisse - Zusätzliche „Kinderkranktage“ zur Kinderbetreuung für Landesbeamt*innen - Ferienlernangebote Auch einen Link zum Video des Kultusministers wollen wir euch nicht vorenthalten. Es ist unter https://hessenlink.de/c7caZ zu finden und aufgrund einiger Ausführungen nicht uninteressant. Da hier an mehreren Stellen auf den „Leitfaden für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21“ verwiesen wird, haben wir euch diesen noch einmal zusätzlich angehängt. Wir danken Sebatian Gutmann (Frankfurt) für die hervorragende Vorlage!

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Jahrgangstufen 1-6:
Bis zum 14.2.2021 Aufhebung der Präsenzpflicht. In der Schule soll betreutes Lernen stattfinden (siehe auch Video des Kultusministers). Für Schüler*innen ohne bzw. mit geringen Deutschkenntnissen in Intensivklassen sollte nach Möglichkeit Präsenzunterricht stattfinden. In der Videoansprache des Kultusministers wird noch einmal klargestellt, dass das, was in der Schule in Präsenz stattfindet, sich an dem Rahmen des Distanzunterrichts orientiert, es sich also „um eine Art betreuter Arbeits- und Lernzeit“ handelt.  (1:15-1:32)
Vorlaufkurse müssen bis zum 14.2.2021 nicht stattfinden.
Ab dem 14.2.2021 soll Wechselunterricht (Stufe 3 des  „Leitfadens für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21“)und parallel dazu eine Notbetreuung stattfinden. Möglichst früh im März sollen diese Jahrgangsstufen in den Präsenzunterricht im eingeschränkten Regelbetrieb (Stufe 2 des „Leitfadens für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21“) weiterarbeiten.
Es soll eine Leistungsfeststellung erfolgen, die das Vergeben von Zeugnisnoten ermöglicht. Dies ist auf verschiedene Weise möglich, eine Sammlung möglicher Formate finden sich in den Ergänzenden Informationen zum Schulbetrieb“. Da es sich hier um Beispiele handelt, sind natürlich auch noch weitere Formate möglich. Klassenarbeiten und Prüfungen entfallen, können aber durch Ersatzleistungen kompensiert werden.
 
 
Jahrgangsstufen 7-13 (außer Abschlussklassen):
 
Aussetzung des Präsenzunterrichts, Stufe 4 des „Leitfadens für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21“. Die Aussetzung der Präsenzpflicht gilt auch für andere schulische Veranstaltungen. An allgemeinbildenden Schulen kann/ soll der Distanzunterricht zu den Zeiten des regulären Stundenplans stattfinden. An den beruflichen Schulen ist dies so festgelegt.
Die Dokumentation des Distanzunterrichts erfolgt entsprechend der üblichen Art und Weise des Nachweises des normalen Präsenzunterricht, z.B. Eintrag im Klassenbuch. Ganztagsangebote bleiben weiterhin ausgesetzt.
Es soll eine Leistungsfeststellung erfolgen, die das Vergeben von Zeugnisnoten ermöglicht. Dies ist auf verschiedene Weise möglich, eine Sammlung möglicher Formate finden sich in den Ergänzenden Informationen zum Schulbetrieb“. Da es sich hier um Beispiele handelt, sind natürlich auch noch weitere Formate möglich. Klassenarbeiten und Prüfungen entfallen, können aber durch Ersatzleistungen kompensiert werden.
 
Für Schüler*innen mit einem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung, der eine besondere Betreuung erfordert, muss diese in Absprache mit den Eltern sichergestellt werden.
Ab März bis zu den Osterferien soll der Unterricht im Wechselunterricht stattfinden (Stufe 3 des „Leitfadens für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21“)
 
Betriebspraktika werden bis zum 1.4.2021 ausgesetzt. Es kann begründete Ausnahmen geben (nur in Einzelfällen), Besuche im Betrieb durch Lehrkräfte dürfen aber nicht stattfinden.
In der allgemein bildenden Schule darf das Betriebspraktikum im laufenden Schuljahr nach hinten verschoben werden, oder die Schüler*innen sollen an mindestens 5 Alternativangeboten zur Beruflichen Orientierung im Umfang von jeweils mindestens 2 Stunden teilnehmen.
Die Ausgestaltung dieser Alternativangebote sowie weitere Regelungen für die Praktika an beruflichen Schulen sollen in einem weiteren Erlass geregelt werden.
 
 
Abschlussklassen:
Der Unterricht soll in Präsenzunterricht unter durchgängiger Einhaltung des Mindestabstands und der aktuell geltenden Hygienepläne erfolgen. Wichtig erscheint uns hierbei, dass dieser auch phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden kann/ darf.
Sollten die räumlichen/ personellen Kapazitäten an beruflichen Schulen keine Präsenzbeschulung für alle Klassen zulassen, sollen die Klassen mit zentralen Prüfungen Priorität haben, danach die Klassen, deren Schüler*innen die größten Schwierigkeiten mit dem Distanzlernen haben.
Schriftliche Leistungsnachweise können in Präsenz unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln geschrieben werden, können aber auch durch Ersatzleistungen ersetzt werden.
Zu den zentralen Abschlussprüfungen der Haupt- und Realschule sind weitere Konkretisierungen hinsichtlich der Aufgabenformate in Arbeit.
Die teamorientierte Projektprüfung des Berufsorientierten Abschlusses (für Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen) sollen als Einzelprüfung stattfinden.
Die dezentralen Prüfungen an beruflichen Schulen sollen planmäßig stattfinden, die Prüfung für die Fachoberschule so wie es im aktuellen Erlass für die Prüfung geregelt ist
 
Durchführung von Zeugniskonferenzen:
Hierzu werden Vorgaben und Hinweise im Abschnitt 3 des „Ministerschreibens an Schulen“ gegeben, die zu beachten sind falls die Zeugniskonferenzen per Videokonferenz stattfinden.
 
Eltern und Schülergespräche zur Notenbegründung:
Diese können in Präsenz stattfinden (Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln) oder auf freiwilliger Basis auch über Telefon oder Videokonferenzsystem.
 
Elternsprechtage oder Beratungsgespräche über den weiteren Bildungsweg:
Es gibt hier die Möglichkeit des persönlichen Gesprächs in der Schule (Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln möglich, gleichgestellt ist die Nutzung von herkömmlichen Kommunikationsmedien (umgangssprachlich Telefon). Hier soll aus datenschutzrechtlichen Gründen auf den Einsatz von Videokonferenzsystemen verzichtet werden.
 
Halbjahreszeugnisse:
Diese müssen in diesem Schuljahr nicht am 29.1.2021 ausgegeben werden, sondern ist auch an mehreren Terminen während des gesamten Februars in der Schule möglich. Ausstellungstag bleibt der 29.Januar 2021. In Abstimmung mit der Elternvertretung/ einzelnen Eltern können die Zeugnisse auch auf dem Postweg verschickt werden, wenn dies erforderlich ist.
 
Zusätzliche „Kinderkranktage“ zur Kinderbetreuung für Landesbeamt*innen:
Bisher gibt es keine erlassliche Regelung für Landesbeamt*innen. Allerdings steht folgendes im Ministerschreiben: „Bei verbeamteten wie tarifbeschäftigten Lehrkräften ist weiterhin zunächst zu prüfen, ob im erforderlichen Umfang Dienstbefreiung zur Kinderbetreuung unter Fort-zahlung der Besoldung in Betracht kommt. Entsprechende Anträge können die Lehrkräfte an die jeweilige Schulleiterin/den Schulleiter richten.“
Wir sehen dies als Hinweis einer unbürokratischen Ermöglichung, dieser vom Land Hessen in Aussicht gestellten Möglichkeit der zusätzlichen Kinderbetreuung, wenn diese notwendig ist. Schaut bitte, dass dies an euren Schulen auch geschieht. Sobald es eine noch verbindlichere Regelung gibt, informieren wir euch darüber.
 
Ferienlernangebote:
Auch in diesem Schuljahr sind diese für die Oster- und Weihnachtsferien geplant, wobei hier wieder viel von Möglichkeit und Freiwilligkeit geschrieben wird. Weitere Informationen soll es bereits Anfang Februar geben. Wir werden versuchen, auf eine echte freiwillige Beteiligung der Schulen zu achten, die wir im Rahmen der derzeit herrschenden allgemeinen Arbeitsbelastung, die durch Corona und den dazu gehörenden Maßnahmen immer weiter gesteigert wird, für unabdingbar halten. Dies sehen wir gerade auch im Hinblick auf die Belastung der Schulleitungen durch diese Programme.
 

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Aktuelles
news-286 Thu, 07 Jan 2021 14:37:15 +0100 Allgemeine und schulformspezifische Regelungen für den Schulbetrieb ab dem 11.1.2021 https://www.gew-darmstadt.de/home/details/286-allgemeine-und-schulformspezifische-regelungen-fuer-den-schulbetrieb-ab-dem-1112021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=95b4cce0e0d8835ed147d06d3ffd7e0c Im Folgenden findet Ihr die Schreiben der Hess. Landesregierung zum Schulstart im Lockdown. Auch wenn sich Manches wiederholt: Wir empfehlen, sich alle Schreiben durchzulesen, da es für verschiedene Jahrgänge und Schulformen sehr unterschiedliche Regelungen und Einschränkungen gibt, insbesondere die Infos der GEW-Wiesbaden. Schnell geschrieben und verkündet. Ob den Lehrkräften unter den vorherrschenden digtalen Vorraussetzungen in Darmstadt an allen Schulen eine den SuS gerechte Umsetzung möglich ist, bleibt - wie immer - eine offene Frage.

 

 

 

Wichtig sind z.B. die Regelungen zu:

  • Präsenzpflicht für Intensivklassen
  • Strukturierung des Tagesablaufs
  • Dokumentation
  • Fragen zur Leistungsfeststellung und Notengebung, u.a. Zeugnisnoten
  • Vorschläge für Unterrichtsgestaltung bzgl. zu benotender Schülerleistungen
  • Besonderheiten Religionsunterricht
  • Regelungen für SuS mit sonderpäd. Förderbedarf
  • Berufliche Schulen
  • Umfangreiche Hinweise zum Unterricht in Abschlussklassen aller Schulformen (!)

 

Ein Hinweis für Schulpersonalrät*innen zum Umgang mit der Frage evtl. anfallender Mehrarbeit:

Hierbei geht es um einen mitbestimmungspflichtigen Tatbestand nach §77 Abs. 1 Ziff. 2 HPVG, nämlich (der Hebung der Arbeitsleistung und) zur Erleichterung des Arbeitsablaufs. Sie befinden sich damit unmittelbar in der Mitbestimmung. Auch wenn der/die Schulleiter*in befugt ist, aufgrund der Kürze der Zeit eine Entscheidung nach §73 HPVG vorwegzunehmen, muss unverzüglich ein Mitbestimmungsverfahren eingeleitet werden und sie können dies dann auch noch mitgestalten.

 

Anlagen:
2 Schreiben jeweils des Ministerpräsidenten und des Kultusministers an die Eltern, ergänzende Informationen zum Schulbetrieb (wichtig), eine Mustervorlage zur Abmeldung vom Präsenzunterricht und Infos der GEW-Wiesbaden

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Aktuelles
news-283 Sun, 15 Nov 2020 17:11:19 +0100 "A13 für alle" am 13.11.2020, die GEW-Kolleginnen Joa, Hemel und Stahlmann-Keufen in der Geschäftsstelle... https://www.gew-darmstadt.de/home/details/283-a13-fuer-alle-am-13112020-die-gew-kolleginnen-joa-hemel-und-stahlmann-keufen-in-der-geschaeftsstelle/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52832c1ddaab27988b9525c1f4fdc04b Vielfach haben Lehrer*innen der Grundschulen in den vergangenen Jahren auf gestiegene Anforderungen und ihre dramatisch zunehmende Arbeitsbelastung hingewiesen. Unter anderem in Überlastungsanzeigen wiesen sie diese detailliert nach. Insbesondere die Inklusion erfordert intensive Weiterqualifizierung, einen erhöhten Arbeitsaufwand durch Kooperation und Dokumentation sowie deutlich mehr Aufwand bei der Vorbereitung von Unterricht. Ähnliches gilt für das Unterrichten der Kinder ohne Deutschkenntnisse und die Integration geflüchteter Kinder, sowie die Umsetzung der Digitalisierung an den Schulen. Das wird auch von keiner Seite bestritten. Nur: Es tut sich nichts! ... Mehr Infos in den angehängten Erklärungen. Mehr Fotos unter https://www.gew-hessen.de/mitmachen/a-13-fuer-alle-november-2020/ Aktuelles