GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 16 Oct 2019 15:06:13 +0200 Wed, 16 Oct 2019 15:06:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-230 Thu, 26 Sep 2019 11:54:58 +0200 Bildungsaufgabe: Zivilcourage in der digitalen Gesellschaft https://www.gew-darmstadt.de/home/details/230-bildungsaufgabe-zivilcourage-in-der-digitalen-gesellschaft/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4217d45544ab4755f3070e59ea5d2801 HESSENCAMPUS Darmstadt-Dieburg Freitag, 13.12.2019 Kreistagssitzugssaal Kranichstein Medienbildung für Fairness, Toleranz und Demokratie sowie digitale Kompetenz gehören zu den Bildungsaufgaben unserer Zeit. Wichtige Fragestellungen sind dabei, wie in Zeiten von Social Media Informationen überprüft und recherchiert werden oder wie wir im Bildungsbereich damit umgehen, dass jede und jeder die eigene PR-Agentur sein kann.

Vortrag: „Lügen, Hass und Desinformation im Netz: Digitale Zivilcourage als Antwort?“

Prof. Dr. Caja Thimm | Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn

Workshop: „Digitales Bewusstsein“

Peter Holnick | Geschäftsführer des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen e.V.

Zielgruppe sind Lehrkräfte, Berater*innen sowie Verantwortliche in Bildungseinrichtungen.

Anmeldung

hessencampus-dadi@ladadi.de
vhs@ladadi.de
 06151–881 -2301

Flyer

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Aktuelles
news-231 Mon, 23 Sep 2019 13:08:00 +0200 Diskussion mit Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen https://www.gew-darmstadt.de/home/details/231-diskussion-mit-maike-wiedwald-vorsitzende-gew-hessen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=550d30df8719abbcbbd72665c6feee92 VA des KV Darmstadt Land 24.10.2019 | DGB-Haus Darmstadt, Rheinstraße 50 19 Uhr „Hessen ein Bildungsmärchen? Alles super bei Inklusion, Ganztag, A13,  Lehrer*innenversorgung, Arbeitsbelastung, Quereinsteiger*innen ...?“ | Vortrag und Diskussion mit Maike Wiedwald

Einladung

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Aktuelles
news-229 Thu, 19 Sep 2019 14:16:19 +0200 Klimaschutz-Aktionstag https://www.gew-darmstadt.de/home/details/229-klimaschutz-aktionstag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9d26d03f5093025858cdbcdd78383473 Freitag, 20. September 2019 ab 11 Uhr Bensheim, Darmstadt, Groß-Gerau, Michelstadt, Rüsselsheim Der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Region Südhessen ruft zur Beteiligung am Klimaschutz-Aktionstag am 20. September 2019 auf. An diesem Tag soll ein Paket mit Klimaschutzmaßnahmen vom Klimakabinett der Bundesregierung beschlossen werden. Deshalb hat die Fridays for Future-Bewegung für den 20. September zu einem „Klima-Streik“ aufgerufen. Auch in Südhessen finden am 20. September in verschiedenen Städten zahlreiche Veranstaltungen (Demonstrationen, Kundgebungen und Straßenfeste) statt; unter anderem in Bensheim, Darmstadt, Groß-Gerau, Michelstadt und Rüsselsheim (siehe unten). Der Geschäftsführer der südhessischen DGB-Region, Jürgen Planert betont: „Industriearbeit und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Arbeit und Umwelt gehören zusammen. Nur ökologisch sinnvolle Arbeitsplätze sind auf Dauer auch sichere Arbeitsplätze. Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft muss gerecht gestaltet werden. Deshalb setzen wir uns für einen sozial-ökologischen Umbau ein. Klimaschutz geht nur sozial. Mit einem Paket aus einer zielgerichteten Klimaschutzpolitik und einer aktiven Strukturpolitik bietet der notwendige Wandel große Chancen für mehr, neue und nachhaltige Beschäftigung und gute Arbeit“. „Die Frage, wie wir produzieren und konsumieren, hat erhebliche Auswirkungen. Dort wo Menschen ausgebeutet werden, kommt in der Regel auch die Natur unter die Räder. Deshalb brauchen wir einen grundlegenden politischen Kurswechsel: Mensch und Umwelt müssen Vorrang haben vor Kapital- und Profitinteressen“.  Der DGB ruft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die südhessischen Bürgerinnen und Bürger auf, sich am Klima-Aktionstag am 20. September zu beteiligen: „Für einen sozial-ökologischen Umbau der Industriegesellschaft braucht es eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung und massiven Druck von der Straße auf die politischen Entscheidungsträger“. „Dem Ziel, die Treibhausgase bis 2020 weltweit um 40 Prozent zu reduzieren, hinken wir gefährlich hinterher. Deshalb muss jetzt schnellstens ein wirksames Sofortprogramm umgesetzt werden, die Natur gibt uns keine Fristverlängerung“.

Klima-Aktionstag – Global Strike Day
Freitag, 20. September 2019

Veranstaltungen in Südhessen

Kundgebungen, Demonstrationen, Kulturveranstaltungen, Feste

Bensheim

  • 12 Uhr Rathaus

Darmstadt

  • 12 Uhr 3 Demozüge: ab Hauptbahnhof, Nordbahnhof, Ostbahnhof
  • 14.30 Uhr Abschlusskundgebung und Straßenfest auf dem Karolinenplatz

Groß-Gerau

  • 11 Uhr Marktplatz, Kundgebung
  • 12 Uhr Demozug durch Groß-Gerau

Michelstadt

  • 11.45 Uhr Odenwaldhalle

Rüsselsheim

  • 12 Uhr am Bahnhofsplatz
  • Demo durch die Stadt zum Marktplatz,
  • 13 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz

Pressemitteilung DGB Südhessen

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Aktuelles
news-223 Thu, 22 Aug 2019 13:12:06 +0200 2. Darmstädter "Tour de Schul" https://www.gew-darmstadt.de/home/details/223-2-darmstaedter-tour-de-schul/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=07cb77a46570a05af35108035a30ba85 Radtour zu "einstürzenden Schulbauten" 31. August 2019 „Tour-Plan“

Ab 11.15 Uhr Sammeln und Aufstellen am Luisenplatz vor der Sparkasse

  • Ausgabe von GEW-Utensilien
  • Montage der GEW-Fahnen
  • auf Wunsch Kennenlernrunde

11.30 Uhr Start:

  • Gehen und schieben (optional in Zweierreihe) bis zur Kuppelkirche St. Ludwig
  • dann Fahrt (in Kleingruppen) u.a. zur Wilhelm-Leuschner-Schule und .... *)

*) Der Streckenplan wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Kontakte zur GEW-Darmstadt

Klaus Armbruster
 info@gew-darmstadt.de

Christine Just
just.christine@t-online.de

Andrea Zeiter
zeit-a@web.de

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Aktuelles
news-222 Thu, 15 Aug 2019 15:11:00 +0200 „Aber nicht mit mir!“ https://www.gew-darmstadt.de/home/details/222-aber-nicht-mit-mir/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ac931cc56bf9b27d0e41973e7c792ede Vertrauensleutetreffen der GEW Darmstadt und Darmstadt-Land 6. September 2019 | Geschäftsstelle Darmstadt Unsere Themen

Vortrag des stellvertretenden Vorsitzenden der GEW Hessen Tony Schwarz: „Aber nicht mit mir!“

  • Welche Ursachen hat die Überlastung der Lehrer*innen?
  • Rechtsgrundlagen: seine Rechte kennen, seine Pflichten kennen
  • Missstände benennen
  • Sich zur Wehr setzen
  • Was kann mir passieren – was kann mir NICHT passieren?
  • Hilfe und Unterstützung

Austausch und Diskussion

  • Konkrete Umsetzung an der eigenen Schule


Anmeldung bitte bis zum 26.08.2019! Anmeldebogen und Freistellungsformular werden im August zugestellt.

Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen Vormittag zusammen mit euch!

Einladung

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news-224 Thu, 01 Aug 2019 13:32:00 +0200 Mitbestimmung stärken https://www.gew-darmstadt.de/home/details/224-mitbestimmung-starken/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0724df7ca6e2224f6aa008377366c4d8 Stellenzuweisung und Deputate: Eine Handreichung der GEW im Mitgliederbereich Kein Zweifel: Nicht immer ist es um die demokratische Struktur von Schulen zum besten bestellt. Neue Führungskonzepte, Hierarchisierung, Ökonomisierung und Lobbyorganisationen nehmen Einfluss auf die Beteiligungsrechte und gefährden die Kultur der Mitbestimmung. Aber auch kein Zweifel: Es gibt nur wenige Bereiche des öffentlichen Dienstes, in denen die Beschäftigten so weitreichende Rechte und Möglichkeiten der Gestaltung haben, wie dies in den Schulen auf der Grundlage des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) der Fall ist. Auch wenn das Hessische Personalvertretungsgesetz (HPVG) gleichermaßen für alle Bereiche des öffentlichen Dienstes gilt, haben Schulpersonalräte auf Grund der überschaubaren Größe der Schule, die jeweils eine eigene Dienststelle bildet, und der Nähe zu den Beschäftigtenbesondere Einflussmöglichkeiten. Vor allem gibt es aber neben den Möglichkeiten im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung auch die Rechte der Konferenzen, an der Ausgestaltung der pädagogischen Ziele und der Instrumente zu ihrer Umsetzung mitzuwirken. Ein Blick in die Entscheidungsrechte der Gesamtkonferenz nach §133 (HSchG) macht dies deutlich.

Die GEW hat auch in der Vergangenheit viel dafür getan, dass die Kollegien in die Lage versetzt werden, ihre Entscheidungs- und Beteiligungsrechte wahrzunehmen. In diesem Schuljahr setzt die GEW diese Aufklärungsarbeit mit einer „Handreichung zur Verwendung des Zuschlags zur Grundunterrichtsversorgung und zur Verteilung von Deputaten“ fort.

Diese Broschüre ist jetzt im Schulversand an die Schulvertrauensleute der GEW versandt worden. Die Broschüre soll Schulpersonalräte und Gesamtkonferenzen in die Lage versetzen, ihre Informations- und Beteiligungsrechte wahrzunehmen. Eine Gesamtkonferenz kann nur dann über die „Grundsätze der Unterrichts- und Erziehungsarbeit“, über die „Bildung besonderer Lerngruppen“ oder über die „Grundsätze der Unterrichtsverteilung“ entscheiden, wenn sie auch weiß, welche Ressourcen der Schule in Geldmitteln und vor allem in Form von Lehrerstunden zur Verfügung stehen.

Unter anderem werden folgende Fragen beantwortet:

  • Was ist die Grundunterrichtsversorgung und wie wird sie berechnet?
  • Welche Zuweisungen gibt es für besondere Aufgaben?
  • Was ist die zusätzliche Zuweisung von 4 bzw. 5 Prozent?
  • Wofür darf dieser Zuschlag verwendet werden und wer entscheidet über die Verteilung?
  • Welche Rechte haben die Kollegien und die Personalräte?
  • Welche Deputate stehen für die Mitglieder der Schulleitung und für besondere Aufgaben von Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung?

Generell fordert die GEW, dass die Deputate für besondere zusätzliche Aufgaben, die die Belastung in den letzten Jahren deutlich nach oben geschraubt haben, für Kollegin- nen und Kollegen, aber auch für die Schulleitungen erhöht werden. Missgunst und Ärger wachsen aber dann in besonderem Maß, wenn die Ressourcen und ihre Verwendung im Interesse von Schülerinnen, Schülern und Beschäftigten nicht transparent dargestellt werden. Die Handreichung enthält zahlreiche Erklärungen und anschauliche Rechenbeispiele.

Die Broschüre und weitere ergänzende Materialien sind im Mitgliederbereich unter Stellenzuweisung und Deputate zu finden.

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Aktuelles
news-225 Tue, 30 Jul 2019 13:35:00 +0200 Schulen: „Große regionale Unterschiede“ https://www.gew-darmstadt.de/home/details/225-schulen-grosse-regionale-unterschiede/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4a79552e1b49a9e96ac13d08f4085967 GEW Hessen stellt Zahlen zur Entwicklung der Bauinvestitionen und Instandhaltungsausgaben der Landkreise und kreisfreien Städte für Schulen vor Es gibt große Unterschiede, wie viel Geld die Kreise und kreisfreien Städte in Hessen für Bau und Sanierung der Schulen ausgeben. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen. Die hessischen GEW-Vorsitzenden Birgit Koch und Maike Wiedwald sowie die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe haben heute Vergleichszahlen zu den Bauinvestitionen und zur Instandhaltung im Schulbereich vorgestellt. Wiedwald zeigte sich von den Ergebnissen überrascht: „Auffällig ist zunächst einmal der vergleichsweise sehr hohe Wert des Hochtaunuskreises und die große Spannweite, die die Werte aufweisen. So hat der Landkreis Hochtaunus pro Jahr und Schülerin beziehungsweise Schüler real fünfmal so viel für Investitionen und Instandhaltung seiner Schulgebäude aufgewandt wie das Schlusslicht, die Stadt Kassel. Auch die Landkreise Main-Taunus und Groß-Gerau weisen immerhin noch einen dreimal so hohen Pro-Kopf-Wert wie die Stadt Kassel auf.“

Wenig überraschend sei, so Koch, dass mit der Stadt Kassel und dem Schwalm-Eder-Kreis zwei Gebietskörperschaften am Ende gelandet sind, die im vergangenen Jahr aufgrund von einsturzgefährdeten Schulen in den Medien waren: „Die Zahlen müssen natürlich mit Vorsicht interpretiert werden. So wissen wir nichts über den Zustand der Gebäude am Ausgangspunkt unserer Berechnung Anfang der 1990er-Jahre. Und die Kreise und Städte stehen aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen der Schülerzahlen vor unterschiedlichen Problemen. Aber die Diskrepanz ist schon sehr auffällig.“

Die Ergebnisse spiegelten nach Ansicht von Koch dabei häufig auch die Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen wider: „Während wir aus dem Hochtaunus- oder dem Main-Taunus-Kreis keine Klagen über bauliche Mängel hören, sieht dies etwa in Kassel ganz anders aus. Hier hat es in den vergangenen Jahren immer wieder Beschwerden und Proteste wegen der maroden Schulen gegeben. Dies hängt natürlich ursächlich mit den geringen Ausgaben für den Erhalt und Ausbau der Schulgebäude zusammen.“

Auch die GEW-Vorsitzende Tepe zeigte sich verwundert über die großen Unterschiede: „Wir wissen, dass die Schere in den Bundesländern bei den Ausgaben für den Schulbau immer weiter auseinander geht. Die erstmals für ein Bundesland vorgelegten Zahlen haben mich dann aber doch überrascht. Damit ist die Frage nach der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse aufgeworfen. Wer im Hochtaunuskreis geboren ist, wird wohl in einer baulich guten bis sehr guten Schule unterrichtet. In Kassel hingegen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Schulgebäude marode ist.“

Koch forderte die Landespolitik zum Handeln auf: „Wir haben gezeigt, dass es in Hessen große regionale Diskrepanzen bei den Ausgaben im Bereich der Schulgebäude gibt. Wir fordern die Politik auf, den Investitionsstau im Schulbereich detailliert zu ermitteln und innerhalb von zehn Jahren zu beseitigen. Die vom Land aufgelegten Investitionsprogramme sind dazu viel zu klein und auch nicht zielgenau. Es kann nicht sein, dass der schulische Alltag in einem reichen Bundesland für die Lehrkräfte wie für die Schülerinnen und Schüler durch kaum zumutbare bauliche Bedingungen massiv beeinträchtigt wird.“

Wiedwald verwies abschließend auf die Pflicht des Hessischen Rechnungshofs, sich mit dem Thema zu befassen: „Der Rechnungshof hat den gesetzlichen Auftrag zu ermitteln, ob die Kommunen den erforderlichen Investitionsbedarf berücksichtigen. Statt seiner Aufgabe nachzukommen, steckt der Rechnungshof den Kopf in den Sand. Es ist bezeichnend, dass die GEW sich mit diesem Thema auseinandersetzt und empirische Ergebnisse ermittelt, während der Hessische Rechnungshof dem Investitionsstau auf der kommunalen Ebene keine Beachtung schenkt.“

 

Landkreis, kreisfreie Stadt

Bauinvestitionen pro Schüler/in in Euro

Instandhaltung pro Schüler/in in Euro

Summe in Euro

Kassel, documenta-Stadt

171

75

246

Vogelsbergkreis                                  

289

69

358

Schwalm-Eder-Kreis                               

275

139

414

Landkreis Hersfeld-Rotenburg

298

118

415

Landkreis Gießen

343

73

417

Wetteraukreis                                    

335

103

438

Landkreis Fulda

298

155

453

Darmstadt

376

84

460

Main-Kinzig-Kreis

382

106

488

Landkreis Limburg-Weilburg

414

86

501

Landkreis Marburg-Biedenkopf

420

91

511

Odenwaldkreis

414

113

527

Stadt Offenbach

528

7

535

Wiesbaden

380

156

537

Werra-Meißner-Kreis

463

106

569

Landkreis Offenbach

428

162

590

Lahn-Dill-Kreis

446

156

601

Landkreis Kassel

563

73

635

Rheingau-Taunus-Kreis

480

195

675

Frankfurt

449

293

743

Landkreis Groß-Gerau

642

163

805

Main-Taunus-Kreis

663

204

867

Hochtaunuskreis

1136

163

1299

Durchschnitt

443

126

569

 

Zur Methodik der Auswertung:

Die GEW Hessen hat das Hessische Statistische Landesamt mit einer Sonderauswertung beauftragt, um die Entwicklung der Bauinvestitionen und der Instandhaltungsausgaben für alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte zu erhalten – und zwar für den Zeitraum von 1992 bis 2017. Die Zahlen zu den Schülerinnen und Schülern stammen ebenfalls vom Hessischen Statistischen Landesamt. Da manche Kommunen ihre Schulen in Eigenbetriebe ausgegliedert oder Schulen in so genannten Öffentlich-Privaten Partnerschaften gebaut haben, bestehen in der Sonderauswertung Lücken. Die GEW hat deshalb zu allen Schulträgern Kontakt aufgenommen und die entsprechenden Zahlen erfragt. Die Kreise Darmstadt-Dieburg und Bergstraße haben aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Auskunft verweigert, sie fehlen deshalb in der Auswertung. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat es aus zeitlichen Gründen nicht geschafft, seine Zahlen bereitzustellen. Auf dieser Grundlage konnte für alle fünf kreisfreien Städte und für 18 Landkreise ermittelt werden, wieviel Euro pro Schülerin bzw. pro Schüler im jährlichen Durchschnitt für Investitionen und Instandhaltung real ausgegeben worden sind.

 

"Bauinvestitionen und Instandhaltungsausgaben im Schulbereich – Ein Vergleich der Landkreise und der kreisfreien Städte in Hessen" | Finanzpolitisches Arbeitspapier Nr. 4

Mehr zum Thema

Alle finanzpolitischen Arbeitspapiere der GEW Hessen zum Thema

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Aktuelles
news-226 Tue, 02 Jul 2019 14:41:00 +0200 24. Bildungstag https://www.gew-darmstadt.de/home/details/226-24-bildungstag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f76ee2ba3d20d7c8e6b4b43a8dc39524 Samstag, 26. Oktober 2019 | Rüsselsheim GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus Einführender Vortrag

von Karl W. Hoffmann 1. Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen

Fridays-for-Future-Workshop von SchülerInnen und
14 Arbeitsgruppen mit vielfältigen Anregungen für den schulischen Alltag

Eine Anmeldung ist erforderlich: Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEW-Kreisverband Groß-Gerau:
  bildungstag@gew-gg-mtk.de

Aktuelles auf der Homepage der Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus: www.gew-gg-mtk.de

Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist.

Tag der Nachhaltigkeit

Der jährliche Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus ist ein fester Treffpunkt für Pädagoginnenund Pädagogen in Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen, Eltern, Schülerinnen und Schüler und die bildungspolitisch interessierte Öffentlichkeit. Er dient der Fortbildung, dem Austausch und der Vernetzung.

Rekordsommer, Wetterextreme, Dieselskandal und der zweifelhafte Titel der Deutschen als Verpackungsmüllmeister Europas stimmen viele  Menschen nachdenklich. Die Folgen dieser Entwicklungen sind weltweit zu spüren, auch in unserer Region. Noch immer gibt es populistische Stimmen, die den menschengemachten Charakter des Klimawandels bestreiten. Als „Tag der Nachhaltigkeit“ widmet sich der 24. Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Das insgesamt wenig nachhaltige Verhalten der Konsumgesellschaft wirft Fragen nach globaler Gerechtigkeit auf, nach fairem Umgang mit  wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern, nach der Generationengerechtigkeit, die den jungen Menschen eine lebenswerte Umwelt hinterlässt. Die Fridays-for-Future-Bewegung legt eindrucksvoll den Finger in diese Wunde. Deshalb ist es nur konsequent, dass neben 14 anderen  Arbeitsgruppen Schülerinnen und Schüler am Tag der Nachhaltigkeit auch einen Workshop zu ihren Anliegen und Aktionen anbieten.

Als Veranstaltungsort ist die IKS Rüsselsheim mit ihrem Bienenvolk und dem Schulteich als zertifizierte Umweltschule besonders geeignet. Die  Verköstigung wird vom Team der Berufsfachschule der Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim mit ihren Auszubildenden nachhaltig organisiert

Unser Referent

Als Referenten konnten wir Karl W. Hoffmann gewinnen. Er ist erster Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen, Autor zahlreicher Fachpublikationen, Lehrbeauftragter am Geographischen Institut der Universität Mainz (derzeit ruhend) und Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Speyer.

Seine Publikationen zur Geographiedidaktik befassen sich unter anderem mit den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Megacitys,  Entwicklungsländer, Reflexionen zu europäischen Afrikabildern, Armutsbekämpfung durch Vergabe von Mikrokrediten oder Wasserkonflikte  zwischen Tourismus und Landwirtschaft (1). In einer Stellungnahme seines Verbandes vom 3. April 2019 erklärte Karl Hoffmann zur aktuellen  Klimadebatte, „dass sich einzelne Medienberichterstatter und vor allem die Politik offenkundig nicht die Mühe machen, zum Thema Klimawandel  gründlich zu recherchieren, welche wissenschaftlichen und bildungsorientierten Institutionen sich dem Thema Klimawandel seit Jahrzehnten  zuwenden und mit welcher Intensität sie dies tun. (…) Die deutschsprachige Geographie hat in diesem Zusammenhang unzählige Beiträge in  Forschung und Bildung geliefert, die eine sachorientierte, somit differenzierte Betrachtung des Klimawandels ermöglichen (…). Der Ruf, mehr  Klimawandel/Klimaschutz in den Unterricht zu bringen, lenkt von der Untätigkeit der Politik ab. Wie soll man Schülerinnen und Schüler zum Handeln  motivieren, wenn sie gleichzeitig sehen, dass der politische Wille fehlt, die Klimaziele zu erreichen?“ www.erdkunde.com

(1)  www.blogs.uni-mainz.de/fb09

Tagungsablauf

ab 9 Uhr Beginn mit einem gemeinsamen Frühstück
10 Uhr Begrüßung und Vortrag Karl W. Hoffmann: Das Konzept der Nachhaltigkeit als Grundlage und Reflexionsrahmen schulischen Lernens
11.30 bis 15 Uhr Workshops mit integrierter Mittagspause
15 Uhr bis 16 Uhr Erfahrungsaustausch und Gespräche bei Kaffee und Kuchen

Geplante Arbeitsgruppen des 24. Bildungstages

AG 1 Das erweiterte Viereck der Nachhaltigkeit – ein Denk- und Arbeitswerkzeug für Schülerinnen und Schüler

Die AG zeigt, dass Nachhaltigkeit als Basiskonzept, als „Grammatik“ des Schulfaches Geographie verstanden werden kann. Basiskonzepte sind  grundlegende und für Lernende nachvollziehbare Erklärungsansätze und Leitideen des fachlichen Denkens, die sich in unterschiedlichen  geographischen Sachverhalten immer wiederfinden lassen. Das Denken in Fachkonzepten wird demzufolge bewusster in das unterrichtliche  Handeln eingebunden. Sind Basiskonzepte etwas Neues? Die Antwort ist eigentlich: Nein, doch bisher wurde den Schülerinnen und Schülern dieses Fachverständnis kaum transparent gemacht. Entlang von Unterrichtsbeispielen soll im Sinn einer vertikalen Anbahnung der Aufbau von tragfähigen Wissensnetzen (im Gegensatz zu „Haben wir nie gemacht“) aufgezeigt und diskutiert werden.
Leitung: Karl W. Hoffmann, 1. Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Schulgeographen

AG 2 Schülerproteste gegen die Klimapolitik

Immer mehr Schülerinnen und Schüler gehen weltweit für mehr Klimaschutz auf die Straße. Ihrer Meinung nach tut die Politik zu wenig. Doch wie hat sich die Bewegung „Fridays for Future“ gegründet und wie ist sie organisiert? Die AG soll Einblicke in die Arbeit der Beteiligten geben,   Hintergründe darstellen und zeigen, wie man selbst eine Fridays-for-Future-Veranstaltung durchführt.
Leitung: Niklas Fitzek, Schulsprecher der  Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim, und Merve Baran,Organisatorin der Fridays-for-Future-Bewegung Rüsselsheim

AG 3 Mehr drin als man denkt – Chemische Trennverfahren mit Lebensmitteln

Die Einheit ist geeignet für den Chemie-Anfangsunterricht oder den Naturwissenschaftsunterricht. Schülerinnen und Schüler werden durch die  chemischen Trennverfahren begleitet und entdecken mit spannenden Experimenten die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Die Teilnehmerinnen und  Teilnehmer des Workshops haben die Gelegenheit, die Experimente zu erproben und praktische Tipps zum Handling zu erfahren. Martin Einsiedel  ist Autor in der Reihe „Natur und Technik“ des Cornelsen-Verlages.
Leitung: Martin Einsiedel, Alexander-von-Humboldt-Schule Rüsselsheim

AG 4 Naturküche im Herbst – Springkraut und Eicheln

Bei einer Exkursion lernen wir herbstliche Wildkräuter, die Grundlagen der Verarbeitung von Eicheln und pflanzliche Neubürger wie Indisches  Springkraut und Mahonie kennen und verarbeiten sie zu leckeren Gerichten.
Leitung: Peter Becker, Wildkräuter-Werkstatt, Wiesbaden

AG 5 Nachhaltige Projekte an Schulen

Wie lassen sich Umweltthemen im Unterricht oder in Projekten umsetzen? Schulen, die sich in verschiedenen nachhaltigen Projekten engagieren,  können das hessische Zertifikat „Umweltschule“ erlangen und sich im Sinne der BNE weiterentwickeln. Neben der Gestaltung des Schulgeländes  sind auch Klimaschutz und Ernährung mögliche Themen.
Leitung: Volker Kalbhenn, Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn

AG 6 Vom Wissen zum Tun

Fridays for Future, Rezo, Europawahl...: Junge Menschen in unserem Land fordern, dass endlich gehandelt werden muss, damit das Klima nicht  kippt, aber KEINER macht etwas. Wer muss denn jetzt handeln? Die Politik? Die Unternehmen? Die Gesellschaft? Jeder? Warum klappt das nicht? In diesem Workshop wollen wir die Lücke zwischen Wissen und Handeln erkunden und uns überlegen, was passieren muss, damit die Lücke  geschlossen werden kann. Wie kann man den Mut haben, sich selbst und Menschen in direkter Umgebung dazu zu bringen, etwas zu verändern.  Wie können Projekte angestoßen und wie kann zum Handeln animiert werden? Projekte von Schülerinnen und Schülern werden kurz vorgestellt  und es soll diskutiert werden, welche Rolle Schule dabei spielt.
Leitung: Gabriele Apel, Berufliches Gymnasium der Beruflichen Schulen Groß-Gerau, Schwerpunkt Umwelttechnik/Umweltökonomie

AG 7 Zero Waste: Lernwerkstatt „Plastikfrei“

Plastik ist in aller Munde – nicht nur im übertragenen Sinn … In Form einer Lernwerkstatt werden verschiedene Aspekte unseres Plastikkonsums  aufgegriffen, Alternativen vorgestellt und in die Praxis umgesetzt. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, wie das allgegenwärtige Plastik und ein  nachhaltiger Umgang damit in Unterricht und Schulalltag thematisiert werden kann.
Leitung: Kaya Klein, Umweltlernen in Frankfurt e.V.

AG 8 Die ReMida: Vom Verbrauchen zum Gebrauchen

Die ReMida Frankfurt ist eine kreative Recyclingwerkstatt nach dem Konzept der Reggio-Pädagogik. Hier werden Materialien, die in Industrie, Handwerk und Haushalten „abfallen“, gesammelt und ansprechend präsentiert. Vermeintlich wertlose Dinge laden so als nicht strukturiertes und  bedeutungsoffenes Material kleine und große Menschen zum Staunen und Entdecken, zum Ausprobieren und Gestalten ein. Zudem wird das  Prinzip „Vom Verbrauchen zum Gebrauchen“ praktisch erfahrbar gemacht. Das Konzept der ReMida kann man schlecht erklären - man muss es  selbst ausprobieren! Im Workshop wollen wir Dinge und Materialien aus der ReMida kennen lernen, gemeinsam damit kreativ werden und eigene  praktische Erfahrungen machen.
Leitung: Kirsten Allendorf und Katja Bühring Uhle, Umweltpädagoginnen und Referentinnen für BNE, Verein KreaRe, ReMida Frankfurt

AG 9 Fair-Trade-Mode und -Produkte im Modellunternehmen

Unter dem Namen „StoffweXel“ haben Schülerinnen und Schüler mehrerer Berufsfachschulklassen jahrelang weitgehend eigenverantwortlich einen  realen Laden geführt. Stand zunächst noch fair produzierte Mode im Vordergrund des Sortiments, so wurde dieses im Laufe der Zeit um weitere  nachhaltige Produkte (Schokolade, Kaffee, Tee, Cola ...) erweitert. Für diese Arbeit wurde der Schule in Gelnhausen dreimal der UNESCO-Preis für  nachhaltige Bildung verliehen. In dem Workshop will der Initiator Robert Elbe auf die Entstehungsbedingungen des Schülerunternehmens und die  dahintersteckenden pädagogischen Ideen eingehen. Vertiefende Fragen, aber auch eigene Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zur Sprache kommen.
Leitung: Robert Elbe, StD a. D., Offenbach

AG 10 Personalratsarbeit: Wäre das auch was für mich?

Im Mai 2020 werden in allen Schulen neue Personalräte gewählt: Zeit, sich schon jetzt Gedanken zu machen, wer die Arbeit der Kolleginnen und  Kollegen fortsetzen wird, die nicht mehr kandidieren wollen oder können. Die AG vermittelt Informationen über die Aufgaben des Schulpersonalrats  und erklärt, warum Personalratsarbeit auch Spaß machen kann. Auch Kolleginnen und Kollegen, die bereits einem Personalrat angehören, sind  herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen weiterzugeben und Fragen aus der aktuellen Arbeit einzubringen.
Leitung: Harald Freiling, Kreisvorsitzender und Rechtsberater des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau

AG 11 Die Kommunikation mit mobilen digitalen Geräten in der Grundschule

Grundschulkinder verbringen heute bereits einen großen Teil ihrer Freizeit selbstständig mit Smartphone, Tablet und Spielkonsolen. Die Mehrzahl  bisheriger pädagogischer Angebote ist auf Jugendliche zugeschnitten und passt nur bedingt auf die Bedürfnisse von Kindern. Der  Medienwissenschaftler Jörg Astheimer arbeitet mit Grundschulen in unserer Region und gibt Empfehlungen zur Vermittlung eines sicheren und  sorgsamen Umgangs mit digitalen Medien im Unterricht und für die Elternarbeit sixdegrees-media.de
Leitung: Dr. Jörg Astheimer, Medienwissenschaftler, Dipl.-Soziologe

AG 12 Rhythmus mit Eimer, Flasche und Co

Gemeinsames Tun steht im Vordergrund, für die Schüler und Schülerinnen im Unterricht, aber auch für den Workshop beim Bildungstag.  Verschiedene „Rhythmusinstrumente“ kommen zum Einsatz. Es werden Möglichkeiten der Hinführung aufgezeigt, Übungsformen erklärt und  kleinere Stücke erarbeitet. Alle Aktivitäten sind in der Grundschule inhaltlich erprobt.
Leitung: Tine Böhnke, Musiklehrerin, Waldenser Schule Mörfelden-Walldorf

AG 13 Meditieren
Bis auf die (kurzen) Gesprächsrunden werden wir diesen Workshop im Schweigen verbringen. Die Meditation, wie wir sie üben werden, ist  methodisch mit der Vipassana-Meditation verwandt. Sie hilft uns in einer achtsamen, gelassenen und liebevollen Haltung bei uns selbst, mit all dem,  was gerade da ist, anzukommen und zu verweilen. Die Stille, in der wir überwiegend während dieses Workshops verweilen, trägt dazu bei,  die erreichte Sammlung zu halten und zu vertiefen. Der Workshop beinhaltet Sitzmeditation (mit Anleitung), Gehmeditation, gemeinsames,  achtsames Mittagessen im Schweigen (falls möglich), Information über Meditation und Austausch auch über die Möglichkeiten, diese mit dem  (Schul-)Alltag zu verbinden. Bitte bequeme Kleidung mitbringen!
Leitung: Nils Dräger, Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim

AG 14 Zu hoch, zu tief, zu leise?
Viele Faktoren führen dazu, dass wir im Alltag nicht die Durchsetzungskraft haben, die wir möchten. Das fehlende Bewusstsein für die eigene  Stimme, die dadurch auftretenden Blockaden in Stresssituationen (zitternde Stimme, mangelnde Verständlichkeit) und der damit verbundene Verlust  der Glaubwürdigkeit führen oft dazu, dass der erwartete Erfolg im Beruf oder im privaten Bereich ausbleibt. „Lassen Sie sich stimmen“ und  erfahren Sie, welche neuen Möglichkeiten ein Sprechtraining eröffnet! Julia Breckheimer entwickelte nach ihrem Studium im Bereich Schauspiel und  Gesang an der Universität der Künste Berlin ein Konzept, das die Stimme, den Ausdruck und die Präsenz zu einer Einheit werden und sich individuell und ganzkörperbezogen erfahren lässt.
Leitung: Julia Breckheimer, Trainerin für Firmen und Schulen im Rhein-Main-Gebiet, aktiv als Sprecherin, Schauspielerin und Stimmtherapeutin

AG 15 Drucken
In diesem Workshop experimentieren wir mit verschiedenen Drucktechniken und lassen unserer Kreativität freien Lauf. Von Tapedruck über  Monotypien und Materialdrucken bis zu Radierungen auf Rhenolan oder Tetrapack, alles kann ausprobiert und auch kombiniert werden. Wir  arbeiten mit wasserlöslichen Farben. Neugierige Anfänger sowie schon Druckerfahrene, alle sind willkommen!
Leitung: Veronika Weingärtner, Künstlerin, Mainz

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEWKreisverband Groß-Gerau:
bildungstag@gew-gg-mtk.de
Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist.

Kinderbetreuung
Ab 9.30 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Wenn Sie diese wünschen, geben Sie dies bitte mit dem Alter des Kindes bei Ihrer Anmeldung  an.

Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro bzw. 5 Euro für GEWMitglieder. Kaffee sowie Frühstück und Mittagessen sind eingeschlossen. Schülerinnen,  Schüler und Studierende sind frei.

Akkreditierung
Der Bildungstag ist durch das Hessische Kultusministerium unter der Angebotsnummer LA 01996640 als Fortbildungsveranstaltung für hessische  Lehrkräfte akkreditiert (1 Fortbildungstag).

Anfahrt
Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim
Eingang: Evreuxring 25.

Öffentliche Verkehrsmittel:
von Frankfurt S8 und S9, von Wiesbaden S9 oder von Mainz S8 zunächst bis Rüsselsheim Bahnhof, dann mit den Buslinien 41,42 und 52 bis zur  Haltestelle Kant-Gymnasium

Anfahrt mit dem Pkw:
Über die A60 (Abfahrt Rüsselsheim-Königstädten), über Adam- Opel-Straße Richtung Innenstadt, Großsporthalle oder von MZ/WI über die B43, dann Kurt-Schumacher-Ring bis Evreuxring;
Parkmöglichkeiten: vor der Großsporthalle und in der Maxvon- Laue-Straße (nördliche Parallelstraße)

Die Programmflyern liegen ab sofort in allen Schulen der Kreise GG und MTK aus.

Programmflyer
Plakat (2,2 MB)

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Aktuelles
news-227 Mon, 01 Jul 2019 14:53:00 +0200 Die erste Schule für alle Kinder https://www.gew-darmstadt.de/home/details/227-die-erste-schule-fuer-alle-kinder/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e58f3b0b6d7b3a5d3395cf266a5ea60 100 Jahre Grundschule: GEW fordert längeres gemeinsames Lernen und bessere Bezahlung von Grundschullehrkräften Am 31.Juli 1919 wurde in Deutschland die Grundschule eingeführt. Alle Kinder sollten fortan vom ersten bis zum vierten Schuljahr gemeinsam lernen. Ziel dieser Reform war es, das Schulsystem demokratischer und gerechter zu machen. Viele Reformer forderten damals sogar das gemeinsame Lernen aller Kinder bis zum Ende der Pflichtschulzeit. Dies ließ sich jedoch gegen den Widerstand der gesellschaftlichen Eliten nicht durchsetzen  Von diesem Ziel sei das heutige Schulsystem deshalb immer noch weit entfernt, kritisiert GEW-Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann.

Hoffmann weiter: „Internationale Studien kommen immer wieder zu dem Schluss, dass die frühe Aufteilung der Kinder auf verschiedene Schulen zu sozialen Benachteiligungen führt. Die mit der Einführung der Grundschule verbundene Idee, durch längeres gemeinsames Lernen zu mehr sozialer Gerechtigkeit beizutragen, ist somit von ungebrochener Aktualität. Deshalb fordert die GEW weiterhin eine Schule für alle bis zum Ende der Pflichtschulzeit.“

Als „völlig unverständlich“ bezeichnet die Schulexpertin der GEW, dass die Politik die Grundschule „noch immer so stiefmütterlich behandelt“. Ausgerechnet in der Schulform, in der die Grundlagen für die weitere Bildungslaufbahn gelegt würden, werde das wenigste Geld pro Schulkind ausgegeben. So hätten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Ausgaben für öffentliche Grundschulen 2016 (neuere Zahlen liegen noch nicht vor) bei 6200 Euro pro Schülerin und Schüler gelegen, während die öffentlichen Schulträger beispielsweise für Gymnasien 8100 pro Kopf investiert hätten.

„Der hohen Verantwortung der Grundschulen stehen eine unzureichende Finanzierung, schlechte Arbeitsbedingungen, eine hohe Unterrichtsverpflichtung und die im Vergleich schlechteste Bezahlung der Lehrkräfte gegenüber. Dies hat den Beruf unattraktiv gemacht und mit zu dem dramatischen Lehrkräftemangel beigetragen, unter dem die Grundschulen in besonderem Maße zu leiden haben“, so Hoffmann. Die Grundschulen müssten endlich „entsprechend ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft und die geistige Entwicklung der Kinder gewürdigt und finanziert werden“. Dies müsse auch bedeuten, „dass die Grundschullehrkräfte genauso bezahlt werden wie ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Schulformen“.

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Aktuelles
news-228 Sun, 30 Jun 2019 14:55:00 +0200 Umfrage zum Unterrichtsausfall in Hessen https://www.gew-darmstadt.de/home/details/228-umfrage-zum-unterrichtsausfall-in-hessen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6d3382a2dcab3cbb7e4594f7a29c2b81 Landeselternbeirat (LEB): Briefe an Eltern- und Schüler_innenvertretungen kommen nicht an. Frist verlängert! Teilnahme bis Ende Mai möglich! Wie der Vorsitzende des Landeselternbeirats Korhan Erkinici mitteilte, gingen bei ihm und in der Geschäftsstelle des Landeselternbeirats viele Beschwerden ein, dass Eltern- und Schülervertretungen Briefe des Landeselternbeirats nicht erhalten haben.

Der Landeselternbeirat informierte mit diesen Briefen über eine Online-Umfrage. Mit dieser Befragung soll ermittelt werden, ob die Personaldecke an den Schulen ausreichend dimensioniert ist, um einen reibungslosen Unterricht zu gewährleisten.

Aufgrund dieser Probleme bei der Zustellung der Briefe hat der Landeselternbeirat die Frist zur Teilnahme verlängert. Auch alle, die bereits teilgenommen haben, können bis zum Ende der Teilnahme Aktualisierungen vornehmen.

Die GEW Hessen bittet die Kolleginnen und Kollegen an den Schulen, die Elternbeiräte und die SchülerInnenvertretung auf die Umfrage des LEB und auf die Verlängerung der Teilnahmefrist bis Ende Mai hinzuweisen.

Die entsprechende Mitteilung des Landeselternbeirats und den Link zur Online-Befragung findet man auf der Homepage https://leb-hessen.de.

Den schulbezogenen Zugangscode findet man auf dem Anschreiben. Ist dieses nicht eingegangen, kann man den Zugangscode auch per E-Mail anfordern:

tanja.pfenning@leb.hessen.de

 

 

 

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Aktuelles