Abfrage der Schulleitungen zur Risikogruppe

Hinweise für Lehrkräfte, die der Risikogruppe angehören.

In den letzten Tagen haben verstärkt Lehrkräfte , die zur Risikogruppe gehören, um Auskunft gebeten.

 

 

 

 

 

Hier unsere Einschätzung:

  • Eine solche „Erklärung“ kann bestenfalls eine Absichtserklärung sein, denn niemand kann voraussehen, unter welchen Bedingungen die Schulen nach den Ferien dann tatsächlich geöffnet werden. Nicht einmal der Herr Kultusminister selber…
  • Somit hat sie keine rechtliche Verbindlichkeit, sondern erleichtert der Schulleitung lediglich die Planung für das neue Schuljahr.
  • Wenn Kolleg*innen eine Erklärung abgeben, sollten sie das auch durch Formulierungen kenntlich machen: „Ich beabsichtige…“, „nach derzeitigem Stand“, „so das Infektionsgeschehen es zulässt“, … Der Kultusminister selbst verwendet diese Einschränkungen ja in allen seinen Schreiben.
  • Im Übrigen hat sich nichts verändert: Wer weiterhin zur Risikogruppe gehört, verweist auf sein bereits abgegebenes Attest und reicht im Not fall ein neues nach.Hinweis: Dieses sollte eine Formulierung wie „…, dass im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines besonders schweren Krankheitsverlaufes besteht."
  • Damit ist man dann – wie bisher - für den Präsenzunterricht befreit, aber nicht krankgeschrieben, sondern lediglich eingeschränkt dienstfähig! Daher sind auch keine dienstrechtlichen Konsequenzen wegen längerer Fehlzeiten in der Schule vor Ort zu befürchten.
  • Wer aber dann zu Schuljahresbeginn nach Abwägung der aktuellen Situation dennoch freiwillig in die Schule gehen möchte, kann dies wie bisher tun.
  • Auch Angestellte haben hier keine finanziellen Einbußen zu befürchten, da auch sie nicht krankgeschrieben sind.