Wichtig bei Reisen ins Ausland!

Wenn Beschäftigte - und das gilt auch für Lehrkräfte - „sehenden Auges“ eine Reise antreten, von der sie wissen, dass diese zur Folge hat, dass Sie danach nicht zur Arbeit/ zum Dienst erscheinen können, dürfte dies in der Regel als „unentschuldigtes Fehlen“ zu werten sein.

Dies gilt vor allem für Länder, für die eine Reisewarnung besteht. Natürlich muss dabei aber immer der Einzelfall bewertet werden.

Um keine arbeits- oder beamtenrechtlichen Sanktionen zu erhalten – die unter Umständen erheblich sein könnten – bestehen wohl nur folgende Möglichkeiten:

1. Die Reise wird storniert. Reiserechtliche Hinweise findet ihr zum Beispiel hier:

https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/reise-mobilitaet/unterwegs-sein/weltweite-coronareisewarnung-bleibt-bestehen-mit-ausnahmen-43991

2. Die Reise und der Urlaub werden so geplant bzw. ggf. umgebucht, dass nach der Rückkehr zwei Wochen Quarantäne während des Urlaubs bzw. in der Zeit ohne Arbeits- oder Dienstpflichten möglich sind.

3. Mit dem Arbeitgeber/ Dienstherrn (Schulleitung) wird eine Möglichkeit gefunden, wie in der Zeit der voraussichtlichen Quarantäne Arbeits- oder Dienstpflichten ohne Präsenz erfüllt werden können.

4. Es wird Sonderurlaub aus wichtigen persönlichen Gründen für die Zeit der voraussichtlichen Quarantäne vereinbart.

 

Weitere Infos hierzu für Lehrkräfte und Erzieher*innen unter:

https://www.gew-hessen.de/themen/corona-faq-schulenlehrkraefte/

https://www.gew-hessen.de/themen/corona-faq-beschaeftigte-in-kitas-ua-einrichtungen/