Neues zum 8.5.2020 WICHTIG! Neufassung der Risiokgruppen!

Lehrkräfte Ü60 sind jetzt plötzlich doch nicht mehr so gefährdet!

 

Der Grund der Änderungen liegt klar auf der Hand. Lehrkräfte und pädagogisches Personal für den Präsenzunterricht und weitere Aufgaben in der Schule fehlen. Hier will das HKM auf Kosten der Kolleginnen und Kollegen offenbar „nachbessern“.

Eine grundsätzliche Freistellung von der Präsenzpflicht gibt es lediglich nur noch bei Schwangeren/Stillenden.

Wie Sie der Tabelle entnehmen können, sind Kolleginnen und Kollegen, die älter als 60 Jahre sind, nicht mehr obligatorisch vom Präsenzunterricht oder der Präsenz in einer Notbetreuung befreit. Sie müssen nunmehr einen Antrag auf Freistellung stellen. Dieser muss dann allerdings u.E. bewilligt werden, da sonst ja keine Freiwilligkeit mehr bestünde.

Kolleginnen und Kollegen, die mit Personen in einem Hausstand leben, die älter als 60 Jahre sind, sind überhaupt nicht mehr vom Präsenzunterricht freigestellt, auch ist eine Freistellung auf Antrag nicht möglich.

Ebenfalls werden LK, die mit Schwangeren/Stillenden in einem Haushalt zusammen leben, nicht mehr freigestellt.

Wir empfehlen Kolleginnen und Kollegen, die für sich bzw. Personen, mit denen sie zusammenleben, eine Gefährdungslage sehen, sich umgehend mit Ihnen als Personalräten in Verbindung zu setzen, um gemeinsam möglichst Individuallösungen zu suchen und evtl. doch Freistellungen durch die Schulleitungen zu erwirken. Entsprechende Anträge sollten auf jeden Fall schriftlich gestellt werden und auf deren schriftliche Beantwortung (gerade bei Ablehnung!) sollte bestanden werden.